Kommentar
Grenzkontrollen: Von der Akzeptanz des Dauerzustands
Neue Normalität: Seit zehn Jahren bestehen die temporären Grenzkontrollen. Der Folketingswahlkampf zeigt, dass sich eine grundlegende Veränderung der Grenzpolitik nicht abzeichnet, meint Journalist Gerrit Hencke. Es ist das eingetreten, was Kritikerinnen und Kritiker immer prophezeit haben: Die Kontrollen und ihre Verlängerung sind zur Gewohnheit geworden. Ein Phänomen, das sich „Creeping Normality“ nennt.